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Juli 200628

biopin-Processing in Irland

Jever In der schnelllebigen Zeit, die für jedes technische Problem die scheinbar perfekte Lösung bereithält, besinnt sich vor allem auch die Industrie zunehmend auf die Schonung der Ressourcen, auf natürliche, nachwachsende Rohstoffe und auf Umweltverträglichkeit. Für dieses Marktsegment produziert biopin-Processing qualitativ hochwertige Bindemittel in Irland, um den internationalen Bedarf effizienter abdecken zu können.

biopin-Processing GmbH Irland ist eine neue Investition, die am Standort Deutschland keine Arbeitsplätze abgezogen hat – im Gegenteil, sie hat in der Farbenherstellung die Arbeitplätze gesichert.

Bei jeder Investition, die heute quasi überall auf der Welt auf einer „grünen Wiese“ entstehen kann, sind die Rahmenbedingungen für den Investor von großer Bedeutung. So fiel bei biopin-Processing die Wahl auf Irland, weil über die irische Regierungsbehörde IDA-Irland in Frankfurt am Main (Investitions- und Entwicklungsbehörde) alle Rahmenbedingungen abgewickelt werden konnten – angefangen von der Standortsuche in Irland, Beratung auf dem rechtlichen Sektor, Bankenberatung und Beratung im Steuerrecht. Die IDA hat uns in vorbildlicher Weise die Wege geebnet und in der Kommune Dungarvan die bautechnischen Voraussetzungen ohne Zeitverzögerungen geschaffen. Da in Irland nur Arbeitsplätze gefördert werden, wurden von biopin auch keine Fördermittel in Anspruch genommen.

Diese Vorraussetzungen und der Vorteil der Steuerbelastung in Höhe von nur 50 Prozent der deutschen Steuer waren Gründe für die Wahl des Standortes Dungarvan in Irland. Diese neue Investition, die auch am Standort Jever hätte durchgeführt werden müssen, hat in Deutschland keine Arbeitsplätze abgezogen. In Dungarvan wird nur ein Grundprodukt (Bindemittel) hergestellt – Farben werden zurzeit nicht hergestellt.

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